Neue Arbeiten im Atelier entstehen

Neue Arbeiten im Atelier entstehen

Im Atelier entstehen derzeit mehrere neue Arbeiten, in denen Struktur, Farbe und Material noch stärker miteinander verschmelzen. Einige Werke entwickeln sich aus ruhigen, organischen Formen, andere entstehen aus kräftigen Schichten und bewegten Oberflächen.

Gerade in dieser Phase ist vieles offen. Farben werden verändert, Materialien ergänzt oder wieder entfernt.

Diese experimentelle Phase gehört zu meiner Arbeit dazu. Hier entstehen Ideen, aus denen später neue Werkgruppen und Serien wachsen können.

Hier zeigt sich Kreativität in meiner liebsten Form: ohne feste Grenzen, ohne Normen – einfach machen, fühlen und wachsen lassen.

Zwischen dem, was ist

Zwischen dem, was ist

Es beginnt selten mit einer Idee. Eher mit einem Druck. Mit etwas, das nicht still bleibt.
Ich arbeite nicht darauf hin, dass etwas „gut“ wird. Ich arbeite, bis es sich nicht mehr wehrt.

Material ist dabei kein Werkzeug. Es ist Gegenüber. Gips, der reißt. Farbe, die sich nicht kontrollieren lässt.
Manches kippt. Manches bleibt stehen. Manches verschwindet, obwohl ich es halten will.

Ich greife ein. Ich halte zurück. Und genau dazwischen passiert etwas, das ich nicht planen kann.
Es geht nicht darum, etwas zu zeigen. Sondern darum, etwas freizulegen, das längst da ist.

Zwischen dem, was ist, und dem, was sich zeigt, liegt kein Plan.
Nur ein Prozess, der sich nicht kontrollieren lässt.