Zwischen Sichtbarkeit und Rückzug

Zwischen Sichtbarkeit und Rückzug

Ausstellungen sind für viele der Moment, in dem etwas sichtbar wird. Für mich sind sie mehr als das. Sie sind ein Teil eines Weges, der nicht immer gerade verläuft.

2023 und 2024 waren geprägt von Bewegung. Berlin. Magdeburg. Unterschiedliche Räume, unterschiedliche Kontexte – und immer wieder die Frage, wie meine Arbeiten wirken, wenn sie den geschützten Raum des Ateliers verlassen.

Gruppenausstellungen, Begegnungen, neue Perspektiven.
Aber auch das Gefühl, ständig im Außen zu sein.

2025 gab es diesen Moment nicht.

Keine Ausstellung. Kein öffentlicher Raum.
Nicht, weil nichts da war, sondern weil etwas anderes Raum brauchte.

Rückzug.
Neu sortieren.
Wieder näher an den eigenen Prozess kommen.

Arbeiten, ohne zu zeigen. Entwickeln, ohne sofort sichtbar zu sein.
Jetzt entsteht langsam wieder Bewegung. Nicht aus dem Druck heraus, präsent sein zu müssen. Sondern aus dem Gefühl, dass etwas bereit ist.

Für neue Räume. Neue Begegnungen. Und das, was daraus entsteht.

Nicht alles, was entsteht,
muss sofort gesehen werden.

Manches wächst im Stillen.
Bis es bereit ist.

Aktuelle Arbeiten finden sich auch im Bereich Kunst auf meiner Webseite.