STURM in Kobalt

 

Titel

STURM in Kobalt

Jahrgang/ Datiert
07/2023/ 07.07.2023

Maße
60 cm x 60 cm

Technik/ Medium
Acrylfarbe auf Leinwand mit Strukturen (Acryl, Strukturpasten im seidenglänzenden Finish)

Stil
Abstrakt, Moderne Textur Kunst

Farben
Blau, Marineblau, Kobalt, Indigo, Weiß

Status
Verfügbares Unikat mit Echtheitszertifikat

Rahmen
Dieses Werk ist nicht gerahmt.

Bei diesem Werk handelt es sich um ein Originalkunstwerk, welches eine Einzelarbeit der Künstlerin Marianna Ackermann unter dem Label LadyMARIANN-Arts darstellt. Das Unikat wird mit einer vorbereiteten Aufhängemöglichkeit versendet. Bei Bedarf kann eine zusätzliche Rahmung gegen Aufpreis erfolgen.

 

Dieses Werk kann direkt im bereitgestellten Online-Shop erworben werden.

Ausstellungsgeschichte

Dieses Originalwerk wurde im April 2024 im Rahmen der Gruppenausstellung „Blue Mood“ in der LiTE-HAUS Galerie in Berlin ausgestellt (11.04.–28.04.2024). Die Auswahl durch die Kuratorin Debbie Davies unterstreicht die Relevanz und Qualität des Werkes in der zeitgenössischen Kunstszene.

STURM in Kobalt: Die Macht der Faktur in tiefem Indigo auf 60×60 cm

„STURM in Kobalt“ gehört zu den Werken, die ihre Wirkung nicht erklären müssen, denn sie entfalten sie unmittelbar. Das Gemälde, entstanden im Juli 2023, verbindet die mächtige Energie eines inneren Aufbruchs mit der meditativen Tiefe einer nächtlichen Wasserlandschaft oder eines stürmischen Himmels, ohne dabei jemals gegenständlich zu werden.

LadyMARIANN-Arts (Marianna Ackermann) arbeitet hier mit einer vielschichtigen Palette von Marineblau, sattem Kobaltblau und tiefem Indigo. Durch dynamische Pinselarbeit und den gezielten Einsatz der Spachteltechnik entsteht eine komplexe Faktur also eine organische Oberflächengestaltung, die das Licht förmlich einfängt.

Die reliefartigen Strukturen werfen subtile Schatten, während helle Akzente in Weiß und Hellblau wie Gischt, Lichtreflexe oder aufbrechende Energie über die dunkle Tiefe gleiten. Der Eindruck – Bewegung, die innehalten darf. Kraft, die sich nicht entlädt, sondern formt.

Der Entstehungsprozess ist zutiefst persönlicher Natur.  Die Künstlerin nutzt die physische Energie des Malens als Möglichkeit, innere Emotionen zu verarbeiten und die „innere Welle zu durchbrechen“. Dieser Ansatz ist im Werk unmittelbar spürbar und zeigt ein ein Wechselspiel aus Spannung und Befreiung auf.

Besonders hervorzuheben sind die haptischen Strukturen des Gemäldes. Diese materiale Tiefe eröffnet Betrachter:innen eine kontemplative Erfahrung, die Raum für eigene Assoziationen, Erinnerungen und Naturmetaphern schafft.

Das Werk war 2023 Teil der Gruppenausstellung „Blue Mood“ in der LiTE-HAUS Galerie Berlin und reiht sich damit in die Reihe zeitgenössischer Positionen ein, die das Element Blautöne als emotionalen und atmosphärischen Resonanzraum erforschen.